



Kölsch für Imis
Zusammengestellt von Ilse Prass

Geschmack und Lebensweise sind unterschiedlich.
Über so genannte Auswüchse in der Mode oder der Musik entrüstet der Kölner sich nicht lautstark, er nimmt sie kopfschüttelnd oder lachend hin, denn jede Jeck es anders.

Das ist stark aufgerundet.
In Wahrheit soll die englische Königstochter mit nur elf Jungfrauen zu ihrer Fahrt nach Rom aufgebrochen sein.

Alles trinken
Die Trankgasse ist da, wo früher der römische Stadtgraben vor dem Nordtor verlief. Im 13. Jahrhundert bekam sie den Namen Trankgasse, denn durch diese Gasse wurden die Pferde zur Tränke an den Rhein geführt.

Ohne Abschied gehen
Wohl in Anlehnung an die Zeit als die Franzosen in Köln waren, die oft „vergaßen“ zu bezahlen, was ihnen geliefert wurde oder was sie im Wirtshaus verzehrten.

Im Gefängnis sitzen
Der Klingelpütz ist in Köln das Gefängnis. Obwohl er längst abgerissen wurde und in den 60er Jahren in Ossendorf die neue Strafvollzugsanstalt bezogen wurde, blieb der Name Klingelpütz erhalten. Klingelpütz heißt die Straße, an der 1836-43 das preußische Kriminalgefängnis erbaut wurde. Der Name der Straße ging auf das Gebäude über. Der Name geht zurück auf einen Pütz (Brunnen) der auf dem Grundstück eines Herrn Klingelmann lag. Da es im frühen Mittelalter noch kein fließendes Wasser in den Wohnungen gab, diente dieser Brunnen zu bestimmten Tageszeiten den Kölnern zum Wasserholen. Schnell entstand der Name Klingelpütz.


Kölnisch Wasser.
Das Wort kommt aus dem französischen, wie viele kölsche Ausdrücke, und heißt eigentlich Eau de Cologne. Ein Überbleibsel aus der Zeit der französischen Besatzung in Köln zum Ende des 18. Jahrhunderts. Das Kölnisch Wasser war ein Erzeugnis der Firma Johann Maria Farina gegenüber dem Jülich Platz, der ältesten Kölnisch Wasser Fabrik der Welt von 1709.

Bierfässchen ab 10 Liter Kölsch (Obergäriges Bier). Wird viel für private Feiern gekauft, denn der Kölner liebt das Bier vom Fass.

Beichtstuhl
Es hat nichts mit der Kirche zu tun. Der Bichstohl ist in den Kölner Brauhäusern das Glaskontörchen, in den der Wirt sitzt. Von hier aus hat er den Überblick über Zapfhahn und Gäste. Hier rechnet er mit dem „Köbes“ ab, hat aber gleichzeitig auch den Kontakt zu seinen Stammkunden, denn der Stammtisch steht meistens in unmittelbarer Nähe des Bichstohl.

Lappenclown
Der Pluutemann steht für den echten Kölner Volkskarneval. Es ist das beliebteste Kostüm der Kölner. Außerdem ist er das Emblem des Kölner Karnevalsmuseums.

Strafesel
Bei den Roten Funken gibt es ihn heute noch. Der Strafesel geht zurück auf die Geschichte der ehemaligen Kölner Stadtsoldaten, die die Roten Funken persiflieren. Er diente dazu, diejenigen zu bestrafen, die sich nicht an die Regeln hielten. Der Strafesel stand auf dem Neumarkt und der Verurteilte wurde darauf öffentlich zur Schau gestellt. Diese Art der Bestrafung gab es ab 1660. Als dann 1794 die Franzosen nach Köln kamen und die Stadtsoldaten abschafften, verschwand auch der Strafesel aus dem Stadtbild.

Ein Kopf mit breitem Maul in Verbindung mit einem Uhrwerk
Der Platzjabeck ist eine Figur über der Uhr am Kölner Ratsturm zum Altermarkt hin. Er „jappt“ zu jeder vollen Stunde und streckt dabei die Zunge heraus.

Kall = Dachrinne
Eine, im Auftrag von Jupp Engels, 1964 von Ewald Matarée geschaffene Bronzefigur, die unter der Dachrinne des Hauses „Em Hanen“ Altermarkt 24 hängt. Da die Figur unter der „Kall“ hängt und ihr entblößtes Hinterteil zeigt, ist der Name damit erklärt. Hier kommt kölsche Derbheit zum Ausdruck.

Jecke Berndchen
Er war früher der Stadtnarr. Seit Anfang des Mittelalters ging er bei öffentlichen Aufzügen und Prozessionen verkleidet und Säbel schwingend vorne weg. Durch seine lustigen Sprünge machte es den Weg für die nachfolgenden Teilnehmer frei. Heute ist das Jecke Bändchen eine Figur der Traditionstanzgruppe „Helligen Knäächte un Mägde“ im Kölner Karneval.

Kunibertsbrunnen
In einer Nische in der Krypta von St. Kunibert befindet sich ein 17 m tiefer Brunnenschacht. Früher sagte man dem Wasser des Brunnens Wunderkraft gegen Unfruchtbarkeit nach. So gingen der Sage nach unfruchtbare Frauen in der Vollmondsnacht zum Kunebätspütz und tranken dort Wasser. Den Kindern erzählte man später sie kämen aus dem Kunebätspütz.


Noch nicht in Sicherheit sein, noch nicht an der Bäckerei Schmitz vorbei sein.
Als Köln freie Reichsstadt war, gab es noch die Todesstrafe. Die zum Tode Verurteilten wurden vom Gefängnis im Frankenturm von Gefängniswärtern zur Richtstätte hinter dem Severinstor gebracht. Auf dem Weg dorthin durften sie von der Bevölkerung, die regen Gebrauch davon machte, geschlagen, bespuckt und verhöhnt werden. Kurz vor dem Severinstor war das Backhaus der Bäckerei Schmitz. Ab hier durften die Gefangenen nicht weiter gequält werden. Im übertragenen Sinne sagt man, wenn jemanden etwas Unangenehmes bevorsteht, der is noch nit lans de Schmitz Backes.

Das ist unwichtig.
Früher öffnete man in Köln die Fenster, um Abfälle auf die Straße zu werfen. Da es in den Straßen entsprechend übel roch, öffnete man die Fenster nur, wenn es unbedingt nötig war. Frische Luft kam ohnehin nicht herein.

Nicht alles gleichzeitig behalten können
Der Neumarkt war immer schon ein vielseitig genutzter Platz. Ursprünglich wurde er für Mark- und Handelszwecke angelegt. Danach blieb er für den Viehhandel bestimmend. Im 15. Jahrhundert fanden auch öffentliche Veranstaltungen wie z.B. Schützenfeste darauf statt. In der Franzosenzeit diente er militärischen Aufmärschen und Gedenkfeiern. Im 19. Jahrhundert hielten die Preußen dort Paraden und Kaisergeburtstagsfeiern ab und ab 1823 wurde er zusätzlich Schauplatz des Kölner Karnevals. Nach dem Ersten Weltkrieg fanden Kundgebungen und politische Versammlungen statt. Heute ist er in erster Linie ein Verkehrsknotenpunkt.


Losungswort im Kölner Karneval
Dieser Satz steht für den Respekt vor der Individualität des Einzelnen. Dem Kölner liegt grenzenlose Hochachtung genauso wenig wie blinde Unterwürfigkeit. Seine Grundhaltung ist die allgemeine Jeckheit. Hält man in Köln einen für jeck, dann heißt das, dass man ihn tolleriert. Da alle Jecken im Karneval gleich sind, lässt der eine Jeck den anderen rücksichtvoll vorbei gehen. Im Karneval ist der Jeck so etwas wie ein Joker im Kartenspiel. Ohne den Jeck hätte der Karneval keinen Sinn.

Gesindel; Müßiggänger die sich früher gerne am Neumarkt aufhielten.

Kleines, rundes, sehr leichtes Gebäck
Ein „Fützje“ ist eine leichte Blähung.

Ein Höflichkeitskuß auf Wange oder Stirn

Hörnchenmesse
Es handelt sich um eine spezielle Messe in St. Severin, in der anschließend ein Horn mit den Reliquien des Hl. Cornelius und des Hl. Cyprianus gezeigt wird. Nach diesem Horn hat die Messe ihren Namen erhalten.

Knüppelchensmesse
Es ist das alljährliche Messamt im Dom an dem Tag, an dem der Erzbischof ernannt wurde. Anlässlich dieser Messe wird an einer bestimmten Stelle im Dom ein Stab aufgehängt. An der Zahl der Stäbe kann man die Amtszeit des Erzbischofs ablesen.

Dicker Peter
Der Decke Pitter ist eine Glocke und wurde 1924 als größte frei schwebende Glocke der Welt im Dom montiert. Da der Dom dem Hl. Petrus geweiht ist, hatten die Kölner schnell den Namen für die Glocke gefunden. Der Decke Pitter läutet alle hohen Feiertage ein

Einläuten der Kirmes
Am Vorabend der Kirmes wurde früher gebeiert, d.h. die Kirmes wurde eingeläutet, dabei wurde der Rand der Glocke in einem bestimmten Rhythmus angeschlagen. Rhythmus und Intervalle waren in jeder Pfarrkirche anders. So konnte man am Beiern erkennen welche Kirche Kirmes einläutete. Jede Pfarre hatte ihre eigenen Beierreime (Spottreime), die die Kinder zum Läuten sangen. An einigen Kirchen, hauptsächlich in ländlichen Regionen, wird der Brauch des Beierns heute wieder praktiziert.

Auf Melaten beerdigt werden.
Zur Zeit der französischen Besatzung in Köln wurde die Schließung der innerstädtischen Friedhöfe angeordnet und die Beerdigung an Kirchen verboten. Napoleon gab den Anstoß zur Errichtung des Melatenfriedhofs, als zentralen Kölner Friedhofs. Die Trauerzüge zogen durch das Hahnentor über die Aachener Straße nach Melaten. Der Ausdruck hat sich trotz Änderung der Friedhofsordnung gehalten.

Es kommt sich gleich
Hier ist das Dach und nicht der Tag (Dach) gemeint. Denn, regnet es auf das Dach von St. Peter, regnet es auch auf das Dach von St. Cäcilien, da beide Kirchen nebeneinander stehen

Regnet es auf „Maria Sief“, dann regnet es 40 Tage durch
Gemeint ist der 2. Juli, Maria Heimsuchung. Ein alter Volksglaube sagt, dass es vierzig Tage an einem Stück regnet, wenn es an diesem Tag regnet. Darum auch der Ausdruck „Maria Sief“, denn „siefe“ sagt der Kölner, wenn es Bindfäden regnet. (Vergl. auch Siebenschläfer)

Sind nicht so, wie es den Anschein hat.
Beginen waren Witwen und Jungfrauen, die in einer ordensähnlichen Gemeinschaft zusammen lebten ohne ein Gelübbde abzulegen. Sie beschäftigten sich unter einer Vorsteherin mit Übungen der Frömmigkeit, Kranken-. Toten- und Gräberpflege. Es wurde aber vor allem viel getratscht. Quisel war ursprünglich eine Bezeichnung für Beginen und Nonnen. Später wurde es spöttisch für Lehrerinnen gebraucht.

Halt stand, lass dich nicht abtreiben.
Hier handelt es sich um die biegsamen Zweige der Korbweide. Die Redensart erinnert an einen Vorfall bei einer Wallfahrt. Beim Überqueren des Flusses kippte der Kahn mit dem Kreuzträger in der Nähe des Ufers. Die Umstehenden riefen ihm zu: „Pitter loss derHerrjott schwemme, halt dich an de Wigge faß“.

Unfreundliche Redensart über alte Frauen (Die ist reif zum Sterben).
Die Pfarre St. Gereon unterhielt ein Heim, einen so genannten Konvent, für ältere alleinstehende Frauen (Bejinge). Keß übersetzt man im Hochdeutschen auch mit Sarg.

Mit allen Ehren
Der Kölner liebt Umzüge und Prozessionen, ganz gleich ob es sich um Karneval, kirchliche Feste oder CSD Tag handelt. Der Kölner nimmt teil - aktiv oder inaktiv. Fahnen und Insignien spielen dabei immer eine große Rolle. Das größte, was einem Kölner an Ehre zuteil werden kann, ist wenn er hinter dem Kreuz oder der Fahne gehen kann, denn hinter jeder Fahne folgt eine wichtige Persönlichkeit.

Ausdruck für eine Frömmlerin
In Köln steht die Agneskirche, die der Hl. Agnes geweiht ist. Es ist nach dem Dom die größte gotische Kirche in Köln. Die Hl. Agnes war eine Märtyrerin. Sie wurde im 13. Jahrhundert in Rom enthauptet. Sie galt als die Schutzpatronin der Jungfrauen.

Ausruf höchsten Erstaunens

Blaß und elend aussehen
Eine Anspielung auf die Sage der Richmodis von Aducht, die scheintot begraben wurde und wieder aufwachte, als der Totengräber von Sankt Aposteln ihren Sarg öffnete, um den Schmuck zu rauben. Bei dem Schrecken wich ihm alle Farbe aus dem Gesicht.

Aussehen wie der Tod
Über dem Portal der Elendskirche An St. Katharinen (die Straße hieß früher Im Elend) befand sich ein Totengerippe. Eigentlich war es die Privatkirche der Familie Jacob de Groote, die dem „Heiligen Gregor im Elend“ geweiht wurde. Durch den angrenzenden Elendsfriedhof bekam sie schnell den Namen Elendskirche. Auf dem Elendsfriedhof wurden in Köln verstorbene Fremde, hauptsächlich Pilger begraben. Mit Sicherheit ist es für jeden ein Elend nicht in der Heimat begraben zu sein. Der „Zierat der Elendskirche war ein Totengerippe über dem Eingangsportal.

Ausruf des Erstaunens
Die Mariagartenstraße lag zwischen Burgmauer und Röhrergasse. Hier auf dem höchsten Punkt von Köln lag das Zisterzienserkloster „St. Maria in horto“ – Mariagarten.

Dicker großer Kopf (Wasserkopf), aber auch jemand der nichts behalten kann.
Im Volksmund wird der hohe mächtige Viereckturm an der Westseite der Apostelkirche „Apostelsklotz“ genannt. Der „Kopf“ des Turms war eine dicke Metallkugel, von der es hieß, es hätten sieben Schneider darin Platz.

Wenn einer viele Münzen in der Tasche hat.
Bis 1817 hieß es noch „op der Marjriedetrapp“, gemeint war die Treppe zu
der 1499 an der Ostseite des Doms gebauten Kirche Maria ad gradus. Hier
saßen die erwerbsmäßigen Bettler, denen die Kirchgänger Kupfermünzen
zuwarfen. Als die Kirche 1817 abgerissen wurde, wechselten die Bettler
„op de Domtrapp“ und mit ihnen auch die Redensart.

Gut Ding will Weile haben.
Wie wir alle wissen, war der Dom die zeitlich längste Baustelle Kölns. Der Grundstein wurde 1248 gelegt und erst 1880 wurde der gotische Dom vollendet.

Nichts ausplaudern, was geheim bleiben sollte.
Die mächtigste und bekannteste Glocke im Kölner Domgeläut ist der dicke
Pitter. Die 24 Tonnen schwere und drei Meter hohe Glocke wurde im November 1924 geweiht. Es handelt sich um die größte frei schwingende Glocke der Welt. So klingt sie je nachdem wie der Wind weht, weit über Köln hinaus, wenn sie die großen Feiertage einläutet. So weit würde sie auch die Gerüchte verbreiten können.

Ein Ausspruch, der heute kaum noch gebraucht wird.
Es heißt, früher hätte der Kreuzträger bei Beerdigungen armer Leute das Kreuz nicht aufrecht vor dem Sarg hergetragen, sondern er habe es auf der Schulter liegend getragen. Dadurch geriet die Kreuzfigur beim Gehen ins „Schlottern“.

Denk wie Götz von Berlichingen.
Der Goldschmettsjung war der Lehrling der Goldschmiede. Die Goldschmiede gehörten zu den ältesten und angesehendsten Zünften in Köln. Sie waren anfangs den Münzern angeschlossen. So hielten sich auch schon die Lehrlinge für etwas Besseres. Die Goldschmiede galten schon im 12. Jahrhundert als hoch angesehene Kunsthandwerker. Das Zunfthaus der Goldschmiede stand Unter Goldschmied 1.

Es lebt sich leicht auf anderer Leute Kosten.
Bereits im Mittelalter war in Köln der Lederverbrauch sehr hoch, sowohl für die Ausrüstung der Krieger wie auch Leder in der Bekleidung. Im 15. Jahrhundert gehörte die Lederindustrie in Köln zu den bedeutendsten Gewerbezweigen.

Schnell und gut.
Ein Beweis des Kölner Bürgerstolzes, man arbeitete schnell und gut.

Falsche Vorstellungen haben.
Früher glaubte man, was montags beginnt hat keinen Bestand. So fing man montags keine neue Arbeit oder Stelle an. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts gab es den Blauen Montag im Handwerk, der auch in Köln verbreitet war. Es waren Tage an denen die Handwerker sich gehen ließen. Der Meister widmete sich der Büroarbeit. Diese Tage wurden mehrfach durch die Reichsgesetzgebung bekämpft.

Billige Schmuckstücke
In der Bechergasse gab es budenähnliche kleine Läden, in denen Kupferschmiede billigen Metallschmuck herstellten und zum Verkauf anboten.

Man kann auch aus Trauben Wein machen.
Ursprünglich handelt es sich um einen humorvollen Ausspruch des Jakob Keller, der Weinhändler und Inhaber der Stadthauskellerei war. Diesen guten Rat vertraute er seinen Söhnen kurz vor seinem Tod an. Der Ausspruch wurde zu einer beliebten Redewendung in Köln. 1905 schuf der Maler Bernhard Giffels im Bezug auf diesen Ausspruch das Bild „Das Geheimnis des alten Weinhändlers“.

Leichenbittermine
1798 wurden in Köln die Zünfte aufgehoben. Trotzdem übernahmen die Gaffelboten noch bis 1820 gewerbemäßig ein Amt bei Sterbefällen. Sie wurden bestellt, um den Tod anzusagen, die Totenzettel zu verteilen und den Leichenzug zum Friedhof zu begleiten.

Sich etwas zu Schulden kommen lassen.
Das Kerbholz war ein Vorläufer des Anschreibebuchs und war auch in Köln, vornehmlich in Bäckereien und Lebensmittelgeschäften, sehr gebräuchlich. Es handelte sich um ein in der Länge gespaltenes Holzstück. Auf beiden Seiten wurden die Schulden durch Einkerbungen vermerkt. Die eine Hälfte erhielt der Schuldner, die andere blieb im Laden. Zur Abrechnung wurden beide Hälfen aufeinander gelegt, die Maserung verglichen, die Kerben gezählt und dann bezahlt.
Wir alle benutzen oder hören immer wieder kölsche Redensarten und Ausdrücke. Was wir damit sagen wollen oder was man uns damit sagen will, wissen wir meistens, aber woher sie stammen wissen wir nicht immer. Darum bringen wir hier einige Erklärungen zu typisch kölschen Redewendungen und Ausdrücken geordnet nach Köln, Kirche und Handwerk.
